Workshops und Vorträge

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Kommende Veranstaltung

derzeit sind keine Workshops geplant. Ihr könnt uns aber anfragen, schreibt dazu einfach eine Email.

 

Vergangene Veranstaltungen

  • Workshops auf dem Ract! festival Tübingen:Solidarität statt Charity? Volunteering und solidarische Unterstützungsarbeit für Geflüchtete und Migrant_innen

Seit Herbst 2015 reisten tausende Ehrenamtliche nach Lesbos, Idomeni, usw. um Menschen auf der Flucht zu unterstützen. Es gründeten sich viele neue Initiativen. Von NGOs über unabhängige NoBorderKitchens bis hin zu anarchistischen Supportgruppen.

independent volunteer outside of Presevo refugee camp, Foto: David Kaupp, Foto: David Kaupp
independent volunteer outside of Presevo refugee camp, Foto: David Kaupp, Foto: David Kaupp

 

Unterwegs, entlang der sogenannten Balkanroute, aber auch in lokalen Initiativen, fragten sich bald viele, ob es überhaupt möglich sei, ehrenamtlich zu unterstützen, ohne vom Grenzregime instrumentalisiert zu werden. Wie können wir Menschen unterstützen, ohne systemstabilisierend zu wirken?

Eine weitere Problematik ist das Bild, das bald überall in den Medien und in den Social-Media Kanälen zu finden war: Überall wurde das Bild der weißen Helfer_innen und bedürftiger BPoC (Black People of Color) gezeigt und somit rassistische Denkmuster reproduziert. Wenn Unterstützungsarbeit einem antirassistischen Ansatz gerecht werden will, muss dieses oft als ‘white helper complex’ bezeichnete Muster reflektiert werden.

Wir wollen einige Beispiele an alternativen, unabhängigen Unterstützungskonzepten vorstellen:
von Soli-Küchen, über empowernde Unterstützung bei der Selbstorganisation bis hin zu Besetzungen. Im Anschluss wollen wir mit Euch über weitere Ideen diskutieren und überlegen, wie Solidaritätsprojekte hier eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe erreichen können.

Wir sind eine lose Gruppe von weißen, an vielen Stellen privilegierten Menschen die seit November 2015 mehrfach entlang der sog. Balkanroute und in der Türkei unterwegs waren. Wir haben eine Soli-Küche in Serbien aufgebaut, an anderen Stellen versucht Menschen auf der Flucht zu supporten und verschiedene Solidaritätsprojekte besucht. Auf unserem Blog Refugee Support (DE/EN) schreiben wir auf Deutsch und Englisch über Migration, Flucht, Abschottungspolitik und Möglichkeiten zur solidarischen Unterstützungsarbeit.

[An English translation will be available]

Freitag, 03.06.2016 16:00 Zelt 1

  •  Flucht in den Krieg – Situation für Menschen auf der Flucht und Migrant_innen in der Türkei 
    Sur
    Sur, Diyarbakir

    Seit Jahren fliehen Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan, aber auch aus vielen anderen Regionen der Welt in die Türkei. In vielen Städten gibt es riesige Geflüchtetencamps, doch ein Aslverfahren existiert nicht einmal im Ansatz. Immer wieder müssen Menschen auch innerhalb des Landes fliehen, wie letzten Herbst als hunderttausende vor dem Krieg in der Süd-Ost-Türkei aus den Städten unter militärischer Ausgangssperre flohen. Dabei gibt es kaum Unterstützung für die Menschen die innerhalb des Landes fliehen, die meist erst gar nicht als Geflüchtete anerkannt werden. Auch viele der Menschen die vor dem Krieg in Syrien flohen, müssen nun wieder mitten in einem Kriegsgebiet leben oder ein weiteres Mal fliehen.

    Der Workshop soll einen kurzen Überblick über die Situation für Menschen auf der Flucht und Migrant_innen in der Türkei geben. Der Workshop ist als eine Sammlung von Erfahrungsberichten und Erzählungen aufgebaut und nicht als wissenschaftliche Analyse. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die größeren Städte wie Izmir und Istanbul, sowie auf die kurdischen Gebiete in der Süd-Ost-Türkei gelegt. Im Anschluss gibt es dann noch Raum für eine Diskussion.

    [English translation available]

Samstag, 04.06.2016 17:00 Zelt 1

 

  • 11.03.16 KuZe Potsdam: Infotresen zu Politischer Gefangenschaft
No Prisons
Foto: David Kaupp
Vielerorts bestrafen Regierungen politischen Aktivismus mit Gefängnis. Es werden zwei Fälle vorgestellt: Ein Referent berichtet von der staatlichen Verfolgung von Widerstandskämpfer*innen in Syrien und zur lebensbedrohlichen Realität in den dortigen Zivil- und Militärgefängnissen. Aber Freiheitsstrafen als Sanktion für oder Prävention von politischen Widerstand passieren nicht nur „weit weg“: Ein Aktivist aus Marokko, der zur Zeit immer noch in Abschiebehaft in Griechenland sitzt, hat uns Informationen über die dortigen „Detonation Centers“ zur Verfügung gestellt, die wir mit euch teilen wollen.

Was können wir tun, um Politaktivist*innen im Knast zu unterstützen? Wie kann politische und praktische Solidarität aussehen? Der Eintritt ist wie immer frei. Bringt Solikohle mit, wenn ihr könnt!

Diese Veranstaltung wird zum Teil in englischer Sprache stattfinden.

Flüsterübersetzungen ins Deutsche sind möglich.

 Eintritt frei! Weitere Infos hier.

 

Update (Februar 2016):

 

Wir sind seit Dezember 2015 wieder auf der Balkan-Route unterwegs gewesen, von Idomeni bis zur syrisch-türkischen Grenze. Wir haben Grenzübergänge besucht, Lager und Haftanstalten und uns Mühe gegeben, die solidarischen Strukturen und selbstorganisierte Initiativen in von und für Refugees in Thessaloniki, Athen, Lesbos, Izmir, Urfa, Diyarbakir und vielen anderen Orten kennen zu lernen. Wir haben einige Berichte und Aktualisierungen auf diesem Blog veröffentlicht, vornehmlich waren wir jedoch auf Twitter aktiv (@refugee_supp).

Am Ende des Monats werden wir zurückkehren und versuchen, all die angefangenen Berichte zu vollenden und sie zusammen mit Bildern aus den besuchten Orten zu veröffentlichen.

Gerne führen wir auch wieder Workshops oder Präsentationen durch, beispielsweise zu den Haftanstalten in Griechenland, solidarischen Projekten in Griechenland, Menschenrechtsverletzungen an der türkischen Grenze und weiteren Dingen. Kontaktiert uns gerne, wenn Ihr Interesse habt!

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Nach unserer Fahrt im November wurden wir von diversen Gruppen angefragt, ob wir nicht einen Workshop machen wollen und die Erfahrungen, die wir gemacht haben, teilen. Seitdem haben wir nun diverse Workshops in Potsdam und anderen Städten  gehalten.

Unser Fokus liegt dabei aber nicht auf der Balkan Route an sich, da wir niemals in der Lage sein werden wirklich zu beschreiben, wie es ist, diese Route zu nehmen auf dem Weg weg von zu Hause Richtung ‚Europa‘, geschweige denn der Meinung sind, dass wir uns anmaßen wollen für Menschen auf der Flucht zu sprechen.

Daher bitten wir Euch, Menschen zu fragen, die selbst diese Route genommen haben und aus erster Hand berichten können. Dazu versuchen wir auch gerne Euch einen Kontakt zu vermitteln.

 

Trotzdem berichten wir aber auch über die humanitäre Situation vor Ort (mit Fokus auf Preševo und Miratovac in Serbien und Dobova in Slowenien) und die verschiedenen Freiwilligen- bzw. Selsbtorganisierungsstrukturen dort, sowie die politische Dimension der Thematik.

Wir haben dazu Vorträge / Workshops mit Bildern in Englisch und Deutsch vorbereitet – welche Form ein Workshop dann aber haben soll, passen wir je nach Anforderungen gerne an.

Um uns für einen Workshop anzufragen, schreibt uns einfach eine Email an ref.support@riseup.net – wir kommen gerne vorbei.

  • Fr., 18.12.15 Frankfurt Oder, Kontaktladen. Workshop
  • Mi., 16.12.15, 20.00 Uhr: Vortrag und Diskussion zur Reise im AZ Conni (Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden)
  •  10.12.15 TEACH IN in Potsdam am 17.12.15

Am Donnerstag, den 17.12.15 organisieren wir ein Teach In um 12:00 Uhr im Foyer der Mensa am Campus Griebnitzsee. Kommt rum!

Teach In Potsdam 17.12.15

  • 06.12.15 Seminar der Stiftung SHL: Input

Input SHL

  • 24.11.15 JG Stadtmitte Jena: Workshop

JG_Stadtmitte_Jena

  • 21.11.15 freiLand Potsdam: Workshop beim Refugees and Supporters Kongress

http://oplatz.net/2015/11/12/brandenburgberlin-refugees-and-supporters-meeting/

 

  • 18.11.15 Teach In Potsdam Griebnitzsee